Why is Matcha so Expensive?

Warum ist Matcha so teuer?

February 24, 2022Teddie Levenfiche

Fragt man Menschen, ob sie Matcha trinken, lautet die Antwort manchmal: „Nein, weil es so teuer ist!“ Die meisten Menschen wissen zwar, dass Matcha ein Superfood ist und unglaubliche gesundheitliche Vorteile bietet, aber keine der Informationen im Internet erklärt wirklich, warum Matcha so teuer sein kann.

Matcha ist aufgrund des aufwendigen und einzigartigen Ernteprozesses, der sorgfältige Handarbeit und strenge Qualitätskontrollen erfordert, recht teuer. Da der beste Matcha zudem aus einer einzigen Region in Japan (Uji) stammt, ist das Angebot an Spitzenqualität begrenzt.

Um zu verstehen, wie sich die Lieferkette auf den Preis des von Ihnen gekauften Matcha auswirken kann, schauen wir uns genauer an, was den Matcha-Ernteprozess so einzigartig macht.

Matchas einzigartiges Verfahren

Matcha wird aus den Blättern des Tencha-Strauchs gewonnen und so angebaut, dass Geschmack und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verstärkt werden.

Anders als bei anderen Teesorten werden Tencha-Sträucher drei Wochen vor der Ernte beschattet. Dazu errichten Matcha-Bauern Konstruktionen über den Sträuchern, um die direkte Sonneneinstrahlung zu minimieren.

Da Tencha-Sträucher zum Überleben direktes Sonnenlicht benötigen, wachsen sie schneller, um das Sonnenlicht zu erreichen.

Ernte von Hand

Hochwertigere Blätter sind zarter und riechen weniger intensiv. Daher ist das Pflücken dieser Blätter von Hand und das anschließende Vermahlen zu Matcha entscheidend für ein Endprodukt von höchster Qualität. Die manuelle Matcha-Ernte ist jedoch natürlich teurer als die maschinelle.

Billiger Matcha, der online angeboten wird, stammt möglicherweise nicht von Hand und kann eine Mischung aus Matcha verschiedener Herkunft sein. Die Qualität dieses Matcha ist daher in der Regel geringer.

Dämpfen, Entstielen und Sortieren

Nach dem Pflücken werden die Blätter sofort in einem etwa 20 Sekunden dauernden Vorgang gedämpft, um Oxidation zu verhindern und den Verlust der bekannten leuchtend grünen Farbe und des Nährwertes der Blätter zu vermeiden.

Nach dem Trocknen werden die Teeblätter entstielt. Dieser Vorgang dient als zusätzliche Qualitätskontrolle und ermöglicht es den Erntehelfern, die besten Blätter auszuwählen und ungeeignete Blätter für den charakteristischen Matcha-Geschmack auszusortieren. Anschließend sortieren die Verarbeiter die Blätter nach Farbe, Aroma, Textur und weiteren Kriterien.

Anschließend wird Wasser hinzugefügt, um die Qualität des Tees zu bestimmen, und die Blätter werden luftgetrocknet.

Zu Pulver vermahlen

Matcha, wie wir ihn kennen und lieben, wäre nicht das, was er ist, wenn er nicht in Pulverform vorläge – im Japanischen bedeutet Matcha nämlich „Teepulver“. Der hochwertigste Matcha wird in Steinmühlen gemahlen, was wiederum Handarbeit erfordert und daher kostspieliger ist.

Das Mahlen in einer Mühle kann die Konsistenz des Pulvers verändern und einen nachfolgenden Verlust an Nährwert verursachen.

Verfügbarkeit & Nachfrage

Matcha ist im Westen gefragter denn je; was einst ein Luxusgut war, gehört heute zum Alltag. Sogar große Konzerne wie Starbucks verkaufen es!

Die Nachfrage spielt bei Preissteigerungen stets eine Rolle, doch auch die Verfügbarkeit von Matcha darf nicht außer Acht gelassen werden. Der beste Matcha wächst nur an bestimmten geografischen Standorten, allen voran in Uji, Japan.

Günstig vs. Teuer

Ihr Matcha-Erlebnis hängt oft maßgeblich von der Qualität des verwendeten Produkts ab. Matcha minderer Qualität kann einen uneinheitlichen Geschmack aufweisen, verunreinigte Zutaten enthalten oder einen höheren Anteil an Füllstoffen aufweisen.

Wie bei allen Lebensmitteln und Getränken ist es entscheidend zu wissen, was man zu sich nimmt. Hochwertiger Matcha ist zwar etwas teurer, bietet aber optimalen Geschmack und beste Qualität sowie eine bessere Nährstoffzusammensetzung.

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